„Bei der Arbeit mit Tieren lernst Du Dich selber kennen“

 

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Lisa Rosendahl mit Dogo-Argentino-Mischling Fifty
Lisa Rosendahl ist seit zweieinhalb Jahren stellvertretende Leiterin der Tierherberge Offenburg. Humanimal hat sie zum Interview getroffen und einen Blick hinter die Kulissen des Berufs der Tierpflegerin geworfen und gefragt, wie sich die Beziehung zwischen Mensch und Tier in einer solchen Einrichtung verändert

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Von Freigeistern und Muttersöhnchen

cat-323262_1280„Hunde haben Herrchen, Katzen haben Angestellte“. Dieser Spruch ist seit Herbst 2015 auch wissenschaftlicht belegt. Bereits einige Forscher der Human Animal Studies haben sich die Frage gestellt, ob sich Tiere ebenso an Menschen binden, wie umgekehrt. Und ob es unter den vierbeinigen Begleitern auch verschiedene Bindungstypen gibt. Erste Ergebnisse zeigten, dass Halter, die selbst Probleme mit Bindungen haben, ihre Hunde beispielsweise so verunsichern, dass diese selbst verhaltensauffällig werden.

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Der entspannteste Hund Offenburgs

 

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Manchmal laufen sich Yogini Selina und Buffy doch im Lotuszentrum über den Weg

Stille breitet sich im Raum aus, alle Yoga-Teilnehmer sitzen in der Grundhaltung und Atmen tief ein. Nur ein leises Tippeln ist zu hören, wenn Buffys Pfötchen zwischen den Yogamatten das Parkett berühren.
Zielstrebig läuft die Hündin zu einer bestimmten Person. Genau bei dieser wird sie die gesamte Yogastunde über liegen bleiben. Es ist die Person im Raum, der es momentan am schlechtesten geht. Buffy spürt das. Da ist sich auch ihr Frauchen Ursula sicher. Weiterlesen „Der entspannteste Hund Offenburgs“

Buchtipp: Lexikon der Mensch-Tier-Beziehungen

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Foto: transcript-verlag

Ohne viel Fachsprache, komplizierte Einführungsthesen und wissenschaftlichen Abhandlungen ist das Lexikon der Mensch-Tier-Beziehungen für jedermann geeignet. Das umfangreiche Werk wirft nicht nur einen psychologischen Blick auf die Thematik, sondern berücksichtigt auch geschichtliche, moralische und soziologische Aspekte. Alles in einer leichtverständlichen Sprache.

In einem Interview beschrieben die Herausgeber das Buch in einem Satz wie folgt: „Mensch-Tier-Beziehungen sind längst nicht mehr eine rein akademische Beschäftigung, sondern betreffen unseren Alltag in vielerlei Hinsicht. “

Hier gehts zum Buch.

Buchtipp: Marley und ich

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Foto: Club Premiere

Nein, es geht nicht um den Film mit Owen Wilson und Jennifer Aniston, sondern um die Romanvorlage Marley und ich – Unser Leben mit dem frechsten Hund der Welt. Der US-amerikanische Autor John Grogan beschrieb 2008 seine Erlebnisse mit dem Labrador Marley in einer täglichen Kolumne. Es folgte eine Flut von Leserbriefen, die sich mi Grogans Geschichten identifizieren konnten. Daraufhin fasste er alle nochmals in einem Buch zusammen.

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PARAdogs:„Wir gehen da hin, wo wir gebraucht werden“

Seit fünf Jahren arbeitet Ines Hinz von PARAdogs mit ihren Therapiehunden in der Betreuung von Demenzkranken. Egal ob Besuche im Altenheim oder bei Privatpersonen – Ines, Leo und Hugo gehen da hin, wo sie gebraucht werden.
Ein einfühlsames Team
Ein einfühlsames Gespann: Ines Hinz mit ihren Vierbeinern Leo (links) und Hugo

Angefangen hatte alles, als Labrador-Dogge-Mischling Leo noch zarte neun Monate alt war. „Mir ging es nicht gut“, erinnert sich Ines Hinz. Als gelernte Krankenschwester waren ihr die Symptome bekannt, helfen konnte sie sich alleine jedoch nicht. „Irgendwann bin ich dann auf dem Weg in die Küche zusammengebrochen. Leo war sofort zur Stelle, hat mich zurück zur Coach gezerrt und Alarm geschlagen“, blickt die Therapeutin zurück. Da wurde ihr bewusst, dass ihr Hund eine besondere Gabe hat. Hinz begann sich intensiver mit dem Beruf der tiergestützten Therapeutin auseinander zu setzen, hielt Rücksprache mit einer Hundetrainerin und absolvierte gemeinsam mit ihrem Vierbeiner die Ausbildung.

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Filmtipp: Hachiko

© Prokino (Fox)

Dieser Hollywood-Film von 2009 rührt zu Tränen. Basierend auf einer wahren Begebenheit, die sich so ähnlich in Japan abgespielt hat, erzählt das Drama die untrennbare Beziehung zwischen dem Akita-Rüden Hachiko und seinem Herrchen. Dabei darf nicht außer Acht gelassen werden, dass Akitas ganz besondere Hunde sind – sie apportieren nicht, weil sie zu schlau dafür sind und lassen nur eine wirkliche Bezugsperson in ihrem Leben zu.

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