Filmtipp: Sture Böcke

rams-01
© ARP Sélection

Wieso eigentlich mal nicht an Silvester ins Kino gehen? Sture Böcke liefert allen Grund dazu. Der Preisgekrönte Film (unter anderem Bester Film beim Filmfestival Cannes und Zürich) aus ISLAND, ja richtig, nicht Hollywood, nicht Bollywood sondern Island ist ein Meister der ruhigen Bilder und starken Aussagen. Im Mittelpunkt stehen, wie könnte es anders sein, Tiere. Und zwar die Sorte, von der es wahrscheinlich nur auf Neuseeland noch mehr gibt als auf der nordischen Insel: Schafe.

Weiterlesen „Filmtipp: Sture Böcke“

Advertisements

Hör‘ auf Dein inneres Tier

19955886.jpg-r_640_600-b_1_D6D6D6-f_jpg-q_x-xxyxx
Auch Merida im gleichnamigen Disneyfilm aus dem Jahr 2011 folgte der Natur und fand am Ende zu sich selbst © The Walt Disney Company France

Beinahe alle Völker früherer Zeit versuchten sich, die Vorgänge der Natur – Gewitter, Sonnenauf- und untergänge – mit etwas Göttlichem zu erklären. Alles unerklärliche regte die Phantasie noch mehr an. Doch da das Göttliche nie sichtbar oder greifbar war, übertrugen die Völker das Übermenschliche auf die Natur. Die Kelten machten dies, wie kein anderes Volk.

Weiterlesen „Hör‘ auf Dein inneres Tier“

Tierische Flughafen-Mitarbeiter

Comfort Dogs
Foto: United Airlines

Zwischen dem 18. Dezember und 3. Januar werden in den USA rund 38 Millionen Menschen in die Luft gehen. Sprich, sie werden fliegen. Zu ihrer Familie, Freunden, Bekannten, damit sie an Weihnachten und über die Feiertage bei ihren Liebsten sind. Das bedeutet viele, sehr viele Leute werden an den Flughäfen unterwegs sein. Gestresst von der Weihnachtszeit, von Einkäufen und dem Druck, pünktlich zum Fest am gewünschten Ort zu sein.

Weiterlesen „Tierische Flughafen-Mitarbeiter“

Filmtipp: Annabelle und die fliegenden Rentiere

Annabelle_und_die_fliegenden_Rentiere
Foto: moviepilot

Es ist Weihnachten! Und kaum ein Film hat mich zu dieser Zeit mehr berührt als Annabell und die fliegenden Rentiere. Ja, es ist ein Kinderfilm, und genau deshalb ist er so besonders. Er kommt ganz ohne unnötigen Kitsch und Liebesgeschichten aus, sondern trifft direkt ins Herz.

Weiterlesen „Filmtipp: Annabelle und die fliegenden Rentiere“

Tiere helfen Flüchtlingen ohne Worte

Tiere helfen Flüchtlingen
Foto: Jennifer MacNeill

Anfang Dezember soll der einmillionste Flüchtling in Deutschland registriert worden sein. Kaum ein Thema war 2015 so present, wie die ansteigende Zahl der Schutzsuchenden aus Syrien und anderen Kriegsgebieten. Diese Menschen haben Dinge gesehen und erlebt, die man sich kaum ausmalen kann. Viele von ihnen sind traumatisiert und aus Verzweiflung in ein für sie neues Land aufgebrochen – nach Deutschland. Dass sie unsere Sprache noch nicht beherrschen ist kaum verwunderlich. Wie passt diese Thematik nun aber zu Humanimal? Werfen wir einfach mal einen Blick nach Königsbrunn in Bayern…

Weiterlesen „Tiere helfen Flüchtlingen ohne Worte“

Buchtipp: My Dog Always Eats First

MDAEF.jpeg
Foto: Lynne Rienner Publishers

Vielleicht mag es den ein oder anderen abschrecken, dass dieses Buch auf Englisch geschrieben ist. Doch es behandelt eine Thematik, die allen nur zu gut aus dem Alltag bekannt ist: Obdachlose und ihre Tiere, in den meisten Fällen Hunde. Die amerikanische Autorin Leslie Irvine befragt in ihrem Buch My Dog Always Eats first (Mein Hund isst immer zuerst) Obdachlose bewusst nach deren Beziehung zu ihren treuen Begleitern. Denn gerade in Ausnahmesituationen können Tiere der letzte Halt für einen Menschen sein.

Weiterlesen „Buchtipp: My Dog Always Eats First“

Tiergestützte Therapie – wie alles begann

dog child
Foto: Levi Saunders
„Kinder und Tiere verstehen einander ohne Worte“, dieser Satz stammt von der deutschen Sozialplanerin Sylvia Greiffenhagen. Und aufgrund dieser Erkenntnis gelang der tiergestützten Therapie der Durchbruch

Bereits Anfang der 1960-er Jahre wurden in den USA erste Artikel zum Thema „Tiere als Ko-Therapeuten“ veröffentlicht, doch so wirklich ernst genommen hat es damals niemand. Bis 1953, als der amerikanische Kinderpsychologen Boris M. Levinson während einer Sitzung mit einem äußerst introvertierten Jungen eine erstaunliche Entdeckung machte: An diesem Tag wurde der Therapeut von seinem Hund Jingles begleitet, der eine auffallend positive Wirkung auf den Jungen hatte. Dieses Schlüsselerlebnis veranlasste Levinson dazu, Jingles zu mehreren Sitzungen mitzunehmen. Die Ergebnisse hielt er 1961 in einem Bericht fest.

Weiterlesen „Tiergestützte Therapie – wie alles begann“