6 vergessene tierische Ko-Stars im Film

Gran Torino
Jeder kennt den Orca-Wal Willy, aus Free Willy. Auch die Bordeaux-Dogge Hooch aus Scott und Hooch an der Seite von Tom Hanks dürfte Einigen noch ein Begriff sein. Doch es gibt noch viel mehr tierische Ko-Stars, die Filme erst zu dem Erlebnis machen, das sie sind. Hier eine kleine Auswahl:
1) Kater Odysseus aus Inside Llewyn Davis
Inside Llewyn Davis Studiocanal
Foto: Studiocanal

Folk-Sänger Llewyn Davis (Oscar Isaac) möchte nichts mehr, als mit seiner Musik Geld zu verdienen. Doch stattdessen hat er keine feste Bleibe, nur ein paar mickrige Konzerte und kommt mehr schlecht als recht über die Runden. Nach einer Nacht bei einem befreundeten Ehepaar schließt sich ihm deren Katze Odysseus ungefragt an und weicht ihm nicht mehr von der Seite. (Eigentlich erfährt der Zuschauer den Namen des rothaarigen Stubentigers in dem prämierten Künstlerdrama Inside Llewyn Davis von den Coen-Brüdern erst am Schluss. )
Die Mieze zieht sich wie ein Roter Faden durch den Film – und wird das Alleinstellungsmerkmal von Llewyn Davis. „Ein Folksänger mit einer Katze, ist das das Konzept? Immer wenn du in C-Dur spielst, wirft sie ein Fellknäuel hoch?“

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Buchtipp: Trafen sich zwei

Trafen sich zwei Kopie
Foto: Kynos
Was geht nur im Kopf des geliebten Vierbeiners vor? Oder aus Hundesicht gefragt: Was denkt sich mein Zweibeiner wohl gerade? Diesen Fragen geht Patricia B. McConnell in ihrem Buch Trafen sich zwei mit viel Humor auf den Grund

Welcher Hundebesitzer hat nicht schon mal seinen Hund angeschaut, und sich gedacht: „Was geht nur in seinem Kopf vor?“ Wenn er zum Beispiel fünfmal hinter einander versucht, den viel zu langen Stock quer durch den Türrahmen zu tragen. Oder kleffend um einen Eiswürfel am Boden herum läuft, felsenfest davon überzeugt, dass dieser ihm etwas böses möchte.
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Altenheim Kehl: Streicheln gegen das Vergessen

Alzheimer Tiere Therapie
Weiches Fell, Wärme und Geborgenheit: Immer mehr Altenheime setzen bei der Behandlung von demenzkranken Patienten auf den Umgang mit Tieren. Manchmal sogar mit eher ungewöhnlichen Vierbeinern.

Aus der Ferne erscheint das Dr. Friedrich-Geroldt-Haus in Kehl, wie ein gewöhnliches Altenheim. Doch der vierstöckige Komplex hält eine Überraschung in seiner großzügigen Grünanlage versteckt: Dobbyfee und Rocky. Zwei Mini-Kängurus, sogenannte Wallabys hüpfen dort unbeschwert umher und bereichern den Alltag der Anwohner. Vor fünf Jahren brachte der frühere Heimleiter die Beuteltiere in die Stadt im Schwarzwald. „Für uns sind sie mittlerweile ganz normal“, sagt Frau Schmidt, Pflegerin in der Einrichtung. Dobbyfee ist sogar eine Handaufzucht, bei der einige Heimbewohner mitgeholfen haben. „Eine Dame hat ihr als Jungtier immer den Bauch massiert“, erinnert sich Schmidt. Bereits morgens um acht Uhr warten die ersten Patienten darauf, zu
den pelzigen „Nachbarn“ gehen zu können.

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Tiergestützte Therapie mit Lamas: Spucken, streicheln und essen

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Die Therapieform mit Hunden ist mittlerweile Vielen bekannt. Doch dass ein Lama bei Stress helfen kann, stößt bei den Meisten erst einmal auf Irritationen. Christiana Schmitt bietet diese Methode seit Herbst 2015 in einem idyllischen Örtchen zwischen Karlsruhe und Pforzheim an.

Bereits im Jahr 2002 hat Christiana Schmitt mit ihren Hunden bei „Tiere helfen Menschen“ gearbeitet und damit vor allem Demenzkranken geholfen. Ihre wahre Passion gilt aber der Entspannung. Dabei beruft sie sich auf eine jahrtausendalte Beziehung, die, zwischen Mensch und Tier. Dieser liegt eine Natürlichkeit zugrunde, die gerade in der modernen Welt verdrängt wird, doch elementar dafür ist, den Blick wieder auf das Wesentliche zu richten.

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Filmtipp: Ungezähmt

Ungezähmt Fin and Fur films
credits: Fin and Fur Films
Spätestens seit Black Beauty haben sich Pferde fest in die Filmlandschaft integriert. Dem Epos über den schwarzen Hengst folgten Filme wie Hidalgo oder Gefährten. Mit Ungezähmt wird erstmal das Leben der wilden Mustangs in den USA beleuchtet

Es klingt nach einer Idee, die im nicht mehr ganz nüchternen Zustand bei einem Kneipenabend enstanden ist: „Komm, wie adoptieren 16 Mustangs und reiten mit ihnen über 5000 Kilometer von Mexico bis nach Kanada!“ Genau das haben sich der Texaner Ben Masters und seine drei Freunde vorgenommen. Regisseur Phillip Baribeau hat die vier Männer bei ihrem Abenteuer begleitet, das sich als schwieriger herausstellte als zu Beginn gedacht…
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