Listenhunde: Unterschätzte „Kampfschmuser“

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Stefanie Götzenberger, Leiterin der Tierherberge Offenburg, und „AmStaff“ Johnny
Vor einigen Jahren gab es Meldungen, dass bestimmte Hunderassen von Grund auf gefährlich und aggressiv seien. Als „Kampfhunde“ verschrien, fristen sie insbesondere in Tierheimen ein Dasein ohne Aussicht, jemals wieder bei einer Familie zu leben. Dabei stecken diese Hunde voller Liebe.

Mit seinem Vierbeiner schmusen, ihn knuddeln und lieb haben: Solche Szenen erscheinen im ersten Moment völlig normal im Umgang mit Hunden. Doch nachdem am 3. August 2000 das „Kampfhundegesetz“ in Kraft getreten ist, werden Hunde wie Johnny als potentiell gefährlich eingestuft. American Staffordshire Terrier, Bullterrier und Pit Bull Terrier würden eine gesteigerte Aggressivität in sich tragen und gelten damit als sogenannte „Listenhunde“ (Mehr dazu unten). Auslöser für das Gesetz war der tragische Fall des sechsjährigen Volkan, der am 26. Februar 2000 beim Ballspielen von zwei Pitbull-American Staffordshire Terrier-Mischlingen angefallen und getötet wurde
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Johnny – American Staffordshire Terrier

Johnny
Im Tierheim finden sich vom Mischling über den klassischen Dackel bis hin zur Dogge alle möglichen Rassen. In der Tierherberge Offenburg gibt es auch einen American Staffordshire Terrier: Johnny. Er zählt zu den sogenannten Listenhunden, doch erfüllt das Klischee kein bisschen

Seit dem 16. August 2000 gilt in Deutschland die sogenannte Kampfhundeverordnung. Dies bedeutet, dass bestimmte Hunderassen (Listenhunde oder „Kampfhunde“) als grundsätzlich besonders gefährlich und aggressiv eingestuft werden und deren Haltung in den verschiedenen Bundesländern mit bestimmten Auflagen und Vorschriften verbunden ist.
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Gassi gehen: Ganz im Hier und Jetzt

Die ersten Dreharbeiten für Humanimal sind zuende. Dieser kleine Film ist in der Tierherberge Offenburg entstanden und geht raus an alle Hundeliebhaber. An alle Tierliebhaber, die gerne einen eigenen Hund hätten, aber sich diesen Wunsch aus irgendeinem Grund nicht erfüllen können.
Einige Tierheime haben dafür die ideale Lösung gefunden: Wie die Tierherberge Offenburg bieten sie einen freiwilligen Gassi-geh-Service an, der es jedem ermöglicht, mit einem Vierbeiner kurz vom Alltag zu entspannen.

Gerade in stressigen Phasen kann so ein Spaziergang an der Seite eines Hundes Wunder wirken. Man nimmt die Umwelt ganz anders war, ist ganz im Hier und Jetzt und vergisst für eine Weile seine Probleme.
Bei diesem Konzept profitieren beide Parteien gleichermaßen: Der Hund sieht mal etwas anderes, als die eigenen Vierwände im Tierheim und „Herrchen oder Frauchen auf Zeit“ erleben Wellness für die Seele.

Wer sich über die Gassi-geh-Zeiten in der Tierherberge Offenburg informieren möchte, findet diese hier

„Bei der Arbeit mit Tieren lernst Du Dich selber kennen“

 

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Lisa Rosendahl mit Dogo-Argentino-Mischling Fifty
Lisa Rosendahl ist seit zweieinhalb Jahren stellvertretende Leiterin der Tierherberge Offenburg. Humanimal hat sie zum Interview getroffen und einen Blick hinter die Kulissen des Berufs der Tierpflegerin geworfen und gefragt, wie sich die Beziehung zwischen Mensch und Tier in einer solchen Einrichtung verändert

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